Landesaus­stell­ung „Der Untergang des römischen Reiches“

Die Aus­stell­ung

Fassade Rheinisches Landesmuseum Trier

Rheinisches Landesmuseum

Der Untergang des Römischen Reiches

Als zentrale historische Aus­stell­ung zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier die entscheidende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert. Anhand internationaler Spitzenexponate entsteht ein lebendiges Bild vom Zerfall des Imperium Romanum und seinen Ursachen.

Dazu zählen zweifellos die blutigen, innerrömischen Machtkämpfe zwischen den Kaisern und Gegenkaisern. Die schleichend schwindende kaiserliche Zentralgewalt bringt neue machthungrige Widersacher wie regionale Warlords ins Spiel. Neben den zunehmend chaotischen Machtverhältnissen ist es auch die wechselvolle Beziehung zwischen Barbaren und Römern, die sich verhängnisvoll entwickelt. Die traditionell unter dem Begriff Völkerwanderung gefassten Prozesse und Ereignisse werden unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse in ihren historisch-römischen Kontext gesetzt.

Die spannende Aus­stell­ung illustriert verständlich die zahlreichen Faktoren und Ursachen, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben. Sie verdeutlicht zudem, welche römischen Traditionen im Übergang zwischen prunkvoller Spätantike und vermeintlich dunklem Frühmittelalter verloren gingen oder in gewandelter Form fortleben konnten.

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Museum am Dom

Im Zeichen des Kreuzes – eine Welt ordnet sich neu

Der Blick des Museums am Dom richtet sich insbesondere auf die Mosel- und Rheinregion von den Anfängen des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. Die Aus­stell­ung vermittelt örtliche Kontinuitäten und Brüche in der Weitergabe der römischen Zivilisation und vor allem, welche Rolle die Christen dabei spielten.

In die bewegten Zeiten des untergehenden Römischen Reiches fällt auch der Aufschwung des christlichen Glaubens. Die Kirche und ihre Bischöfe wussten das langsam entstehende Machtvakuum zu nutzen und übernahmen zunehmend auch weltliche Aufgaben, die ihren politischen Einfluss stärkten.

In kaum einer anderen Stadt lassen sich die Anfänge des Christentums so gut nachvollziehen wie in Trier. Das frühchristliche Gräberfeld unterhalb der ehemaligen Abteikirche St. Maximin bringt einmalige Einblicke in die Traditionen und Lebensumstände der frühen Christen. Die Aus­stell­ung wird u.a. archäologische Funde aus den Gräbern wie Seidenstoffe, echten Purpur und golddurchwirkte Gewänder präsentieren, die die christliche Elite im 4. und 5. Jahrhundert kennzeichnen.

Stadtmuseum Simeonstift Innenhof und Porta Nigra Tomas Riehle scaled
DEU, Trier, 25.08.2007, Stadtmuseum Simeonsstift, Trier Architekt: Lukas Baumewerd, Koeln Fertigstellung: 2006 [©(c)Tomas Riehle/artur architekturbilder agentur, Tel. +49 201 89 09 390, info@arturimages.com; Veroeffentlichung nur gegen Honorar, Urhebervermerk und Beleg / permission required for reproduction, mention of copyright, complimentary copy; Bankverbindung / bank account and sorting code: Postbank Koeln, Konto 3582 05 03, BLZ 370 100 50; IBAN: DE 63 3701 0050 0035 8205 03, BIC: PBNKDEFF, U.St.ID / V.A.T.: DE 811 983 492]Riehle, Tomas/arturRiehle, Tomas/Arturimages

Stadtmuseum Simeonstift

Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte, wo es bis heute als Maßstab für Macht, Kultur und Zivilisation gilt. Die künstlerische Rezeption dieses Themas lässt sich über Jahrhunderte hinweg nachverfolgen und stellt einen Spiegel der jeweiligen Geschichts- und Weltbilder dar.

Von der Mythisierung des Untergangs durch die spätantiken Kirchenväter leitet der Rundgang zum 19. Jahrhundert, in dessen Vorstellung der Untergang Roms Unabhängigkeit und Freiheit für ehemals Beherrschte bedeutete. Der aufkeimende Nationalismus führte zu zahlreichen Darstellungen der jeweiligen Helden, die „ihr“ Land gegen die „römische Unterdrückung“ verteidigen – wie etwa Arminius in Deutschland, Vercingetorix in Frankreich oder Boudicca in England. Diese Bilderwelt führt bis ins 20. Jahrhundert, wo sie weitergeführt, übersteigert und pervertiert wurde.

In diesem Spannungsfeld zeigt die Aus­stell­ung eindrucksvoll, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden.

Rheinisches Landesmuseum Trier

Fassade Rheinisches Landesmuseum Trier

Der Untergang des Römischen Reiches

Als zentrale historische Aus­stell­ung zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier die entscheidende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert. Anhand internationaler Spitzenexponate entsteht ein lebendiges Bild vom Zerfall des Imperium Romanum und seinen Ursachen.

Dazu zählen zweifellos die blutigen, innerrömischen Machtkämpfe zwischen den Kaisern und Gegenkaisern. Die schleichend schwindende kaiserliche Zentralgewalt bringt neue machthungrige Widersacher wie regionale Warlords ins Spiel. Neben den zunehmend chaotischen Machtverhältnissen ist es auch die wechselvolle Beziehung zwischen Barbaren und Römern, die sich verhängnisvoll entwickelt. Die traditionell unter dem Begriff Völkerwanderung gefassten Prozesse und Ereignisse werden unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse in ihren historisch-römischen Kontext gesetzt.

Die spannende Aus­stell­ung illustriert verständlich die zahlreichen Faktoren und Ursachen, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben. Sie verdeutlicht zudem, welche römischen Traditionen im Übergang zwischen prunkvoller Spätantike und vermeintlich dunklem Frühmittelalter verloren gingen oder in gewandelter Form fortleben konnten.

Museum am Dom Trier

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Im Zeichen des Kreuzes – eine Welt ordnet sich neu

Der Blick des Museums am Dom richtet sich insbesondere auf die Mosel- und Rheinregion von den Anfängen des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. Die Aus­stell­ung vermittelt örtliche Kontinuitäten und Brüche in der Weitergabe der römischen Zivilisation und vor allem, welche Rolle die Christen dabei spielten.

In die bewegten Zeiten des untergehenden Römischen Reiches fällt auch der Aufschwung des christlichen Glaubens. Die Kirche und ihre Bischöfe wussten das langsam entstehende Machtvakuum zu nutzen und übernahmen zunehmend auch weltliche Aufgaben, die ihren politischen Einfluss stärkten.

In kaum einer anderen Stadt lassen sich die Anfänge des Christentums so gut nachvollziehen wie in Trier. Das frühchristliche Gräberfeld unterhalb der ehemaligen Abteikirche St. Maximin bringt einmalige Einblicke in die Traditionen und Lebensumstände der frühen Christen. Die Aus­stell­ung wird u.a. archäologische Funde aus den Gräbern wie Seidenstoffe, echten Purpur und golddurchwirkte Gewänder präsentieren, die die christliche Elite im 4. und 5. Jahrhundert kennzeichnen.

Stadtmuseum Simeonstift Trier

Stadtmuseum Simeonstift Innenhof und Porta Nigra Tomas Riehle scaled
DEU, Trier, 25.08.2007, Stadtmuseum Simeonsstift, Trier Architekt: Lukas Baumewerd, Koeln Fertigstellung: 2006 [©(c)Tomas Riehle/artur architekturbilder agentur, Tel. +49 201 89 09 390, info@arturimages.com; Veroeffentlichung nur gegen Honorar, Urhebervermerk und Beleg / permission required for reproduction, mention of copyright, complimentary copy; Bankverbindung / bank account and sorting code: Postbank Koeln, Konto 3582 05 03, BLZ 370 100 50; IBAN: DE 63 3701 0050 0035 8205 03, BIC: PBNKDEFF, U.St.ID / V.A.T.: DE 811 983 492]Riehle, Tomas/arturRiehle, Tomas/Arturimages

Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte, wo es bis heute als Maßstab für Macht, Kultur und Zivilisation gilt. Die künstlerische Rezeption dieses Themas lässt sich über Jahrhunderte hinweg nachverfolgen und stellt einen Spiegel der jeweiligen Geschichts- und Weltbilder dar.

Von der Mythisierung des Untergangs durch die spätantiken Kirchenväter leitet der Rundgang zum 19. Jahrhundert, in dessen Vorstellung der Untergang Roms Unabhängigkeit und Freiheit für ehemals Beherrschte bedeutete. Der aufkeimende Nationalismus führte zu zahlreichen Darstellungen der jeweiligen Helden, die „ihr“ Land gegen die „römische Unterdrückung“ verteidigen – wie etwa Arminius in Deutschland, Vercingetorix in Frankreich oder Boudicca in England. Diese Bilderwelt führt bis ins 20. Jahrhundert, wo sie weitergeführt, übersteigert und pervertiert wurde.

In diesem Spannungsfeld zeigt die Aus­stell­ung eindrucksvoll, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden.

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Aufnahmne in und um das Amphi­theater in Trier© Ulrich Pfeuffer

Trier – Zentrum der Antike

Erlebnisführung Gladiator Valerius 1

Erlebnis­tipps

Trier und die Region hat einiges zu bieten. Finden Sie hier außergewöhnliche Highlights, mit denen Sie sich Ihren Besuch der Landesaus­stell­ung versüßen können.

Veran­stal­tungen

Hier kommt keine Langeweile auf!

Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm bietet die Landesaus­stell­ung viele Aktivitäten für Groß und Klein.

Link zu Verantaltungskalender folgt