Der Untergang
des römischen
Reiches

Landesausstellung in Trier
25. Juni – 27. November 2022

DER NIEDERGANG EINES IMPERIUMS EINE GROSSE Landes­aus­stellung DREI MUSEEN

Golmünze Gratian
Goldmünze des Kaisers Gratian mit zwei gemeinsam herrschenden Kaisern 367-383 n. Chr.

Das römische Imperium war gewaltig. Es nahm auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet ein, das die meisten Teile des heutigen Europas, Nordafrikas sowie des Nahen Ostens umfasste. Nur dank intelligenter Führung, einer straffen Verwaltung und innovativer Infrastruktur konnte es Jahrhunderte überdauern. Und trotzdem ging das Römische Reich unter – aber warum und wie? Die Gründe werden schon lange diskutiert. Gab es Vorboten des Zerfalls? Wie verwaisen einstmals blühende Metropolen? Und was ist das Erbe des gefallenen Imperiums?

Rheini­sches
Landes­museum
Trier

Der Untergang des Römischen Reiches

Als zentrale historische Ausstellung zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier auf 1.000m2 die entscheidende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert. Mithilfe internationaler Spitzenexponate entsteht eine spannende Ausstellung, die verständlich die zahlreichen Fakten und Ursachen illustriert, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben. Sie verdeutlicht zudem, welche römischen Traditionen und Errungenschaften im Übergang zwischen prunkvoller Spätantike und vermeintlich dunklem Frühmittelalter verloren gingen oder in gewandelter Form fortleben konnten.

Weimarer Allee 1, 54290 Trier
landesmuseum-trier[at]gdke.rlp.de
www.landesmuseum-trier.de

Museum
am Dom
Trier

Im Zeichen des Kreuzes –
eine Welt ordnet sich neu

Der Blick des Museums am Dom richtet sich insbesondere auf die Mosel- und Rheinregion von den Anfängen des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt, wie die christliche Kirche in das Machtvakuum treten konnte, das durch den Zerfall des Römischen Reiches und durch die allmähliche Auflösung der römischen Verwaltungsstrukturen entstand. Außerdem verfolgt sie, welche Rolle die Kirche bei der Weitergabe römischer Traditionen spielte.

Bischof-Stein-Platz 1, 54290 Trier
museum[at]bistum-trier.de
www.museum-am-dom-trier.de

Stadt­museum
Simeon­stift
Trier

Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte. Kunstwerke aus fünf Jahrhunderten erzählen von der Faszination für die Idee „Rom“, deren Echo bis in unsere Gegenwart reicht.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden.

Simeonstraße 60, 54290 Trier
stadtmuseum[at]trier.de
www.museum-trier.de

Porta Nigra
Porta Nigra

UNESCO-Welterbe in Trier

Trier begeistert alle, die sich für die Antike interessieren – denn nirgendwo sonst in Mitteleuropa kommt man dem Glanz des versunkenen Imperiums näher als in Trier, dem Zentrum der Antike. Als spätrömische Kaiserresidenz und größte Römermetropole nördlich der Alpen wurde Trier zum Schauplatz der Weltgeschichte. Die Stadt beeindruckt auf Schritt und Tritt mit ihren monumentalen Römerbauten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Ob Tagesausflug, Wochenendtrip oder Studienreise – das römische Trier bietet den perfekten Rahmen zum Besuch der Landesausstellung.